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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Joachim Frederick am 28. August 2009, 19:05:23

Titel: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Joachim Frederick am 28. August 2009, 19:05:23
Hallo MoBa-Freunde

mit großen bedauern mußte ich gerade diesen Bericht (http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/guetenbach/Modellbaufirma-Gebrueder-Faller-stellt-Insolvenzantrag;art372519,3919182) lesen.
Nach den Lokherstellern ist es nun auch bei den Zubehör angelangt, die MoBa-Krise. Aber ich denke das war stark zu erwarten. warten wir es mal ab wie es bei denen weiter geht. Ich denke das ebenfalls eine Lösung, wie vielleicht mit Roco damals, geben wird und das Faller weiter erhalten bleibt.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Stefan Lersch am 29. August 2009, 00:01:25
Hallo,

ich finde das sehr bedauerlich! Vor allem die Mitarbeiter tun mir Leid. Ich hoffe auch, dass Faller in welchem Rahmen auch immer erhalten bleibt.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Oliver Lungwitz am 18. September 2009, 13:08:19
Hallo,

ja ist immer traurig sowas, allerdings wundert es mich bei vielen Herstellern auch nicht geradezu. Betrachtet man die Preispolitik, dann dürfte wohl klar sein, das viele eben nicht mehr so unbedarft kaufen, wie vieleicht früher. Vieleicht sollte die eine oder andere Firma mal darüber nachdenken, die Preise ordentlich zu senken und das durch die so gesteigerten Verkaufszahlen zu kompensieren. Dann würde ich auf jeden Fall auch wesentlich öfter zum Händler gehen.

Gruessle aus Heidelberg

Oliver
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Andreas Kueng am 18. September 2009, 16:49:38
Hallo MOBA-Freunde,
das ist wirklich schade das ausgerechnet mit Faller geschieht, aber immer nur über die Preispolitik zu jammern, sollte man vielleicht auch mal daran denken was das für Auswirkungen haben könnte, nämlich Auslagerung der Produktion nach China oder anders wo, das würde der Belegschaft sicher auch nicht zu gute kommen,oder?
es ist halt einfach so Qualität hat einfach seinen Preis.
ich persönlich habe fast alle Häuser und Zubehör von Faller gekauft.
mit freundlichen grüssen
Andreas
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: ottochen (Thomas) am 18. September 2009, 21:35:41
Hallo,

Qualität soll auch ihren Preis haben und dafür ist man auch gern bereit zu zahlen... aber wenn ich zum Beispiel
bei Schienenmaterial manchmal niedrige DM Preise finde, wie jetzt Euro's macht es mich doch ein wenig nachdenklich ob das wirklich nur mit Lohn und Materialerhöhungen zu tun hat....Modellbahn ist ja ein sehr schönes und interessantes Hobby aber es sollte auch bezahlbar bleiben....
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Frank Tautenhahn am 22. September 2009, 21:20:55
Hallo,

Guter Beitrag von "ottochen".
Genau in die Richtung gehen auch meine Gedanken. Das Preis/Leistungsverhältniss hat sich absolut verschoben. Da kann man in alle Bereiche des täglichen Lebens oder des Hobbys schauen. Wenn fast die gesamten Einnahmen aus der Arbeit für die Dinge des Lebens ausgegeben werden müssen bleibt halt für das Hobby nichts mehr übrig.
Selbst Hartgesottene durchwühlen das Internet nach günstigen Angeboten.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Oliver Lungwitz am 22. September 2009, 22:13:26
Hallo,

um das mal ein wenig aufzuklären, lt. Statistischem Bundesamt müsste die Presissteigerungsrate von 1978 bis heute rd. den Faktor 3,2 bei einer Märklin BR24 betragen. Das kann mann bei den Jungs dort genau ausrechnen lassen, inkl. Euro- Einführung, Teuerungsrate, Inflation usw.

Die Lok, die damals um die 34DM kostet dürfte demnach heute rd. 56 Euro kosten. Jetzt schaut mal in den aktuellen Katalog was das Detailarme 24er Lökchen kosten soll !

Genau so ist das eben auch bei den anderen. Sicherlich zahle ich ein wenig dafür, das Produktion usw. in Deutschland bleibt, aber sicher gebe ich keine 50€ für ein einfaches Haus oder 250€ für ein Karussel aus, bei dem der Antrieb und die Steuerung ( mit Verlaub ) Schrott sind. Wenn die Dinger besser Detaliert wären und voralle die Technik wesentlich besser, könnte man sich darüber ja nochmal unterhalten. Nicht ein einziges der Karussels ist im Antrieb und der Funktion einwandfrei ! Sorry, so nicht. Ausserdem galube ich das sehr viel Geld, was wir als Kunden für Arbeits- und Standorterhalt ausgeben, nicht gerade dafür genutzt wird, sondern entweder in irgendwelchen Managertaschen, Lobbyverbänden oder zweifelhaften Investitionen versickert.

Nur meine Meinung, muss keiner teilen, wer nicht mag. Bin die Abzocke in dem Bereich schon lange leid, da bei vielen ( nicht bei allen ) Artikeln das Preis- Leistungsverhältnis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Das es auch anders geht zeigen manche Firmen auch, obwohl da Arbeitsplätze in BRD vorhanden sind und gehalten werden.

Allerdings hat das ganze auch sein gutes, man wird als Bastler richtig gefordert und ich habe schon mehr als einmal entdeckt wie günstig und befriedigend selbermachen sein kann :-)

Gruessle aus Heidelberg
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Jürgen Gräbner am 23. September 2009, 12:24:37
Hallo Oliver,

Zitat
Die Lok, die damals um die 34DM kostet dürfte demnach heute rd. 56 Euro kosten. Jetzt schaut mal in den aktuellen Katalog was das Detailarme 24er Lökchen kosten soll !

schlechtes Beispiel. Die aktuelle Lok ist eine Neukonstruktion  ;) Somit würden hier Äpfel mit Birnen verglichen.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Gerd Boll am 23. September 2009, 12:50:08
Hallo Jürgen
So schlecht ist das Rechenbeispiel nicht.
Wenn ich bei uns in der Entwicklung/Konstruktion/Fertigung umsehe.....
Was früher eine Heerschar an Konstrukteuren am Reissbrett erarbeitet hat, macht heute eine Frau und 2 Mann am PC.
Lohnkosten sind also schonmal gefallen.

In der Fertigung stehen keine Dreher/Frässer mehr, aus der CAD inn die CNC Maschine , fertig. Ein Mann betreut 3 Maschinen.

Materialkosten..... Kupfer und Alu hat etwas angezogen, dafür fallen die Preise für Elektronik ständig. Über Kunststoff braucht man nicht zu sprechen.

Selbst wenn die Lok heute statt 56€ 112€ kosten würde, würden wir uns noch nicht beschweren.

Wer sackt denn aber die restlichen 200€ ein?

Gerade komme ich von der quartalsmäßigen Betriebsversammlung unseres nicht gerade kleinen "Weltkonzerns".

Ich könnte sie alle in einen Sack stecken und dann feste drauf..... ;)
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Jürgen Gräbner am 23. September 2009, 13:01:46
Hallo Gerd,

mit schlechtes Beispiel meinte ich, dass die beiden Loks in keiner Weise mehr vergleichbar sind. Richtig wäre der Vergleich nur, wenn bei der Neukonstruktion ein identisches Modell heraus käme. Die Modelle unterscheiden sich in Detailierung und Kontruktion erheblich. Daher sage ich, dazwischen darf kein Vergleich angestellt werden.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Reinhold Hiersch am 23. September 2009, 13:15:04

Hallo Jürgen,
klar hat die Detalierung zugenommen, aber die Fertigung hat doch auch dazugelernt und kann besser und schneller ferigen als früher.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Oliver Lungwitz am 23. September 2009, 21:34:47
Hallo zusammen,

in dem Bericht ( aus dem ich die Daten habe, aus einer Moba - Zeitschrift ) wurden die Fertigung und dergleichen miteinbezogen. Abgesehen davon hat der Wettbewerb die gleichen Entwicklungsschritte hinter sich. Die Detailierung kann kein Argument für die erheblichen Kosten sein, zumal grade bei Märklin nur allzuoft alte Technik im neuen Gewand verkauft wird ( Bei Faller übrigens auch, mann sieht ständig Gebäude die aus anderen neu zusammengesetzt werden ). Man schaue sich nur mal die Märklin E03 mit den automatischen Pantos an, die vor ein paar Jahren auf den Markt kam. Die Fahrgestelle sind die gleichen wie bei dem Modell aus den sechzigern, sogar die einzelnen Ritzel schauen an den selben stellen hervor -> Pfui !

Wenn ich dann noch mitbekomme ( auch hier im Forum lese ), wie oft die Dinger nicht funktionieren oder wie unendlich schlecht der Service in der Branche geworden ist ( auch eigene Erfahrung ), dann frage ich mich schon, weshalb ich als Konsument, der Spitzenpreise zahlen soll, als Betatester heranhalten soll oder nur alte Kamellen aufgetischt bekomme. Besser noch, ich habe selber einige Modelle in meinen Regalen, auf denen der DM - Preis draufsteht. Das gleiche Modell kostet seit der Euro - Umstellung vom selber Hersteller gut das 2,5 - fache. Da ist dann definitiv keine Verbesserung des Produktes eingeflossen, sondern da wird einfach nur abkassiert und der Kunde für Dumm verkauft. Klar jammert die Branche über fehlende, junge Kundschaft, die hätten nämlich für die Hersteller den Vorteil, das sie sich an vergangene Preise und schon dagewesene Modelle nicht erinnern können...

Nene, denke die Bereinigung schadet der Branche nicht, vieleicht wacht ja doch mal wenigstens einer der Herren aus der Habgierträumerei auf und vertritt mal die Ansicht, das es nicht immer nur ums "Geld aus dem Unternehmen ziehen" gehen kann. Sieher hierzu mal die Geschichte Märklin/LGB ! Da gibt es nette Statements von Insidern.

Gruessle

Oliver
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Friedel Weber am 25. September 2009, 21:02:37
Hallo an alle "Unbeteiligte"

Als mittelständischer Unternehmer, der selber in Deutschland mit deutschen Gehältern und Sozialabgaben produziert, wird mir immer ganz schlecht bei solchen Statements. Was diskutiert es sich doch wunderbar, wenn man selbst einen festen Job hat und andere (Chefs) dafür sorgen, dass man monatlich sein Geld auf dem Konto hat! (Das soll jetzt bitte keine Wahlwerbung für die FDP werden!)

Ich habe mal vor Jahren was dazu geschrieben. Es ging nicht um Faller sondern um Märklin, aber die Argumente sind die gleichen:
http://www.moba-tipps.de/einkauf.html#Maerklin

Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Friedel Weber
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Jan Pohl am 26. September 2009, 13:45:32
Hallo Friedel,

ich gehe trotz meiner linksorientierten Gesinnung in einigen Punkten mit. Standpunkte und Blickwinkel der jenigen beteiligten Personen bilden unterschiedliche Meinungen heraus. Das ist nun mal so.
Ich bewundere jeden eigenverantwortlichen Unternehmer der eine Firma leitet und lenkt. Viele von ihnen besitzen ein hohes soziales Bewußtsein für ihre Mitarbeiter und der Gesellschaft als solches. Genauso angagiert sind aber auch deren Mitarbeiter und erhalten dafür auch einen gerechten Lohn.
Aber in diesem Kapitalismus sind diese Unternehmer in der Unterzahl und bestimmen nicht die Geschicke der Gesellschaft mit. Manager, in meinen Augen hochbezahlte Angestellte (sehr gute "Fussballtrainer") die sich mit einer Firma nur über ein zeitlich begrenzten profitablen Raum identifizieren sind die "Stadthalter". Sie mehren in kürzester Zeit den Profit für sich und ihre Großaktionäre. Und wenn nicht aus 1€ gleich 3€ werden, sind sie weg vom Fenster.
Die Lohnkosten in China und Deutschland sind nicht vergleichbar. Hier muss der Sozialstatus verglichen werden. Der Arbeiter und Angestellte in China fährt keine 1-2 Autos, nimmt keinen Kredit für Haus und Wohnung auf, und , und.... Ich will sagen, der Chinese kommt mit 3€/h (ist fiktive Zahl) hin, weil sein Bedürfnisse noch nicht so hoch sind. Wir in Deutschland sind weiter. Daher konnte sich eine Konsumgesellschaft herausbilden. Was passiert, wenn die Lohnkosten in Deutschland sinken? Dann kannst Du Deine Segelflugzeuge nicht mehr an so viele deutsche Hobbyflieger bringen. Urlaub nach Spanien, den USA oder zum "Mond ;)" werden für die Masse zur utopie....
Wir nutzen nur diese Profitspanne zwischen dem Lohngefälle für uns aus. Unternehmer  und wie auch schnäppchen orientierter Käufer...
Das ist aber auch am Ende hier im Forum nur eine Biertisch diskussion. Beeinflussen kann jeder das Morgen auf der Wahl. Jeder kann seinen Standpunkt, morgen zum Ausdruck bringen und brauch nicht jammern, wenn die Lok morgen 500€ kostet.

Jan

p.s. Ihr müsst auch nicht gleich links wählen.
Moba macht soviel Spaß. Dann ist es eben eine einfache Lok für 79€ von Roco. Ist zwar kein Mercedes aber fährt...ach Sch.... auch China produziert... eine verrückte Welt ist das...

Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Oliver L. am 29. September 2009, 14:14:41
Leute,

die Wahl ist ja vorbei, da kann ich mich ruhig auslassen.

Bin auch Unternehmer, und sehe das Ganze deshalb etwas anders.

1. Die Firma hat Insolvenz angemeldet, und nicht, dass sie die Welt aufkaufen möchte. Das heißt, sie hat zu wenig verdient. Nun kann man natürlich sagen, ja, bei ihr waren halt die Preise zu hoch, aber es geht augenscheinlich der gesamten Branche so - d.h. keiner verdient sich gerade eine goldene Nase. Was das für uns heißt? Entweder, wir akzeptieren höhere Preise, oder der Absatz geht noch weiter runter und das Hobby wird Geschichte.

2. Man sagt bei Unternehmen meist zu Recht: Die erste Generation erstellt's, die zweite erhält's, bei der dritten verfällt's. Das ist der Lauf der Dinge, und ist eigentlich recht tröstlich, weil ohne Niedergang kein Aufstieg für Andere möglich ist. Insofern habe ich nur wenig Bauchweh, wenn Gründerfamilien langsam aber sicher bei Märklin, Fleischmann oder auch Faller ausscheiden. Es mag etwas vom Nimbus verloren gehen, aber es kommt eben auch wieder Management-Qualität dazu, und am Ende profitieren wir davon, dass die Unternehmen gut geführt werden.

Wie heißt es in der Musik so schön: "Big wheel keeps on turning..." bei der Bahn und bei den Unternehmen.

Oliver
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Gerd Boll am 30. September 2009, 07:34:25
Hallo
Klar das wir hier nicht die "Welt" verbessern können, und auch keinem Manager vorschreiben können, wie er sein Unternehmen führt, aber die verschiedenen Ansichten mal auszuplaudern ist sicher nicht verboten.
Da ich kein BWLér bin (glücklicherweise) kann ich nur die Sicht von außen darstellen.

Ich finde es schade, das einige Unternehmer/Manager meinen sich immer mehr vom Kuchen abschneiden zu müssen, um immer mehr Gewinne auf Börsenpapieren ausweisen zu können.
Anstatt durch eigene gute Produkte die Kunden an sich zu binden, kauft man, meist angeschlagene, Konkurenten auf.

Im ersten Moment scheint das nach aussen gut auszusehen, vieleicht hat man dadurch auch direkt geringe Vorteile (Arbeitsplatzsicherung), aber das gewachsene Unternehmen wird dadurch noch steifer und kopflastiger.

Synergien und Einsparungspotential sucht und findet man meist unten, in der Basis des Unternehmens.

Wie lautet bei uns ein Spruch:
Wir sitzen alle in einem Boot, um das vorankommen zu verbessern, geben wir den Ruderern größere Paddel und stellen einen 2. Trommler ein. >:(

Sobald mehr trommeln als rudern ziehen die kleinen 1-Mann Boote vorbei.

Wenn ich mich auf Modellbahnmessen und in der Fachpresse umsehe, wieviele Kleinstanbieter (mich eingeschlossen) da vertreten sind, von denen man meist zufriedene Kundenaussagen hört, muß ich mich nicht wundern.
Titel: Re: Faller stellte heute Insolventantrag
Beitrag von: Ernst Tischler am 30. September 2009, 17:21:01
Hallo,

jetzt möchte ich als selbstständiger Techniker auch noch meine Gedanken dazugeben.

Der beste Manager ist doch heutzutage der, der dem Eigentümer das meiste Geld bringt. In einer wirtschaftlichen Region wie Mitteleuropa sind die Lohne(neben)kosten der größte Faktor und somit hier das größte Einsparungspotential vorhanden.
Grundsätzlich sind Manager aber auf eine kurze Lebensdauer im Betrieb, da er nach diesen "großen" Erfolgen abgeworben wird.
Wenn jetzt das Geld abgeschöpft, der Eigentümer zufrieden und die Belegschaft zerstört, weil überlastet, ist, geht der Manager zum nächsten und der Betrieb wird mit großer Wahrscheinlichkeit in eine Krise schlittern, weil Kapazitäten und hier sind nicht nur Personen als Zahl zu sehen, sondern auch deren Know How (speziell bei älteren, erfahrenen und dadurch teureren Mitarbeitern) verloren gegangen sind.

Meine Devise lautet: Gewinnoptimierung statt Gewinnmaximierung

Ich kenne einige Betriebe, die Gewinnoptimierung betreiben, und kein einziger ist von der großen Wirtschaftskrise betroffen, die anderen mit der Gewinnmaximierung kämpfen ums überleben.