Autor Thema: Einrichtung einer Kehrschleife  (Gelesen 2666 mal)

Offline Dirk Kehl (juniordigital)

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Einrichtung einer Kehrschleife
« am: 29. Januar 2015, 22:16:46 »
Hallo zusammen,

im Anhang habe ich einen Plan meiner noch im Bau befindlichen doppelten Kehrschleife beigefügt.
Als Kehrschleifenmodul habe ich bis jetzt eigentlich dieses geplant:
http://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/doku.php?id=de:ksm-sg

Kurze Erläuterung:
Das untere Gleis kommt und führt zum Schattenbahnhof. Über die Weichenstraße soll es möglich sein auf die oberen Ebenen zu gelangen wo sich auch der Hauptbahnhof später befindet.
Diese erkennbare „ 8 „, ist gedacht das ich von beiden Fahrtrichtungen aus die Züge in die entgegengesetzte Richtung fahren lassen kann.

Hieraus ergeben sich folgende Fragen:

1.   Ich nutze WDP und somit pro Block 3 Belegtmeldeabschnitte ( RM-GB-8 ). Wie wäre die Aufteilung sinnvoll, sicherlich unter der Beachtung dass der längste Zug im Kehrschleifenabschnitt reinpasst ? ( bei WDP habe ich Start-, Brems- und Stoppkontakt ).
2.   Wie lang dürfen die Sensorgleise maximal sein?
3.   Wie wäre es mit der Belegtmeldung z.B. im Sensorgleis 1? Aus dem Anschlußbild geht zwar hervor dass das KSM auch über Belegtmelder angeschlossen werden kann, jedoch wäre das lt. Zeichnung eine komplette Belegtmeldung auf dem gesamten Abschnitt. Für die Nutzung in WDP benötige ich aber zu jedem Abschnitt ( Sensorgleis, Kehrschleife, Sensorgleis ) die Belegtmeldung. Die Sensorgleise würden in beide Richtungen den Stoppkontakt bilden.
4.   Die eingebaute Kreuzung ist von den Abschnitten rechts oder links elektr. nicht direkt miteinander verbunden. Somit wäre die Frage ob es denn möglich wäre die beiden Kehrschleifen über nur ein KSM laufen zu lassen, allerdings wäre mir im Vorfeld schon klar, dass dann eine Nutzung von beiden Kehrschleifen gleichzeitig nicht möglich wäre.
5.   Zur Einteilung mal ein Beispiel: über die rechte Bogenweiche die Einfahrt in die Kehrschleife, ab Ende Weiche gemessen, ca. 60 cm Sensorgleis als Stoppkontakt in die entgegengesetzte Richtung, im weiteren Verlauf bis Ende Kreuzung ca. 150 cm ( der längste Zug ist ca. 133cm ), und dann im weiteren Verlauf bis zur Weiche ca. 70 cm, was wiederum als Stoppkontakt genutzt werden müßte. Von der anderen Seite her wäre es gleichbedeutend, wobei sich die Abmessungen vom Kehrschleifengleis doch eher noch etwas vergrößern sollten, da der Radius noch etwas günstiger im Aufbau umgesetzt werden kann.

Für Hilfestellung sowie Tipps und Tricks wäre ich dankbar


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Beste Grüße aus der Eifel
Dirk

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Offline Helmut Kreis

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #1 am: 30. Januar 2015, 04:36:00 »
Hallo Dirk,

ich würde 2 separate KSM nehmen und nur die Diagonalen als Kehrschleife nutzen.
Also einmal nach der Weiche 6171 von Rechts über die Kreuzung bis zur Bogenweiche auf der linken Seite.
Die andere Kehrschleife von der Weiche 6170 von Links über die Kreuzung bis zur Bogenweiche auf der rechten Seite.
Somit sind die Hauptgleise unabhängig und Du kannst auch einen Zug in der Schleife stehen lassen, ohne dass Du Rücksicht auf die Hauptstrecke nehmen musst.
Die Sensorgleise können eine halbe Gleislänge sein, max. 1 Loklänge. 60cm als Sensorgleis halte ich für wesentlich zu lang, da dadurch ja schon 60cm Deiner Nutzlänge verloren geht. Bedenke, es darf nur immer 1 Sensorgleis belegt sein!
Gruß
Helmut
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Offline Dirk Kehl (juniordigital)

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #2 am: 01. Februar 2015, 12:14:48 »
Hallo Helmut,

Ich danke Dir für deine Ausführungen,

Zitat
ich würde 2 separate KSM nehmen und nur die Diagonalen als Kehrschleife nutzen.
Grundsätzlich habe ich das auch so vor, dennoch stellte sich mir die Frage nach einem KSM da ja die Kreuzung bei der Benutzung der Kehrschleife ja immer zum Block gehört, somit wäre ja die andere Kehrschleife eh nicht zu befahren.

Zitat
Also einmal nach der Weiche 6171 von Rechts über die Kreuzung bis zur Bogenweiche auf der linken Seite.
Die andere Kehrschleife von der Weiche 6170 von Links über die Kreuzung bis zur Bogenweiche auf der rechten Seite.
Somit sind die Hauptgleise unabhängig und Du kannst auch einen Zug in der Schleife stehen lassen, ohne dass Du Rücksicht auf die Hauptstrecke nehmen musst.

Ja auch dies hatte ich so geplant, doch für mich stellt sich die Frage(n) wie folgt:
Wir nehmen deine Wegbeschreibung als Grundlage.
Nach der Weiche 6171 käme ja normalerweise direkt das Sensorgleis, dieses wird direkt an das KSM angeschlossen, eine Belegtmeldung findet aber lt. der Beschreibung nur für die komplette Kehrschleife statt. Danach folgt der Weg über die Kreuzung in Richtung Bogenweiche, was dann eigentlich die Kehrschleife ist. Nach der Kehrschleife muß ja nochmal ein Sensorgleis eingerichtet werden.  Hier muß ja aber auch noch ein Stoppkontakt hin ( um nicht ungewollt in die Haupstrecke einzufahren), der aber auch noch weit genug im Gleis sein sollte da ja vom Nachbargleis auf der Hauptstrecke jederzeit ein Zug vorbeifahren kann. Soweit so gut, ich habe nur das Problem das Windigipet mit diesen 3 Kontakten arbeitet, aber ich in der gesamten Kehrschleife ja nur eine Belegtmeldung für das gesamte KSM habe. Somit fehlen mir ja die Belegtmeldekontakte zum abbremsen und anhalten. Und das auf diesem einen beschriebenen Kehrschleifenabschnitt in beide Richtungen. Ich hoffe das man versteht was meine.

Die angesprochene Nutzlänge ist dicke ausreichend und somit zweitrangig.
Beste Grüße aus der Eifel
Dirk

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Offline Dirk Kehl (juniordigital)

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #3 am: 01. Februar 2015, 20:12:14 »
Hallo zusammen,

das o.g. Problem hat sich wohl erledigt, nach ausgiebigem stöbern auf der HP von LDT bin ich wie folgt fündig geworden. Somit beantworten sich meine gestellten Fragen zunächst einmal.

Trotzdem Danke

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Dirk

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Offline Helmut Kreis

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #4 am: 02. Februar 2015, 01:55:33 »
Hallo Dirk,

ich würde die Sensorgleise aber nicht als Stoppstelle nutzen. Nach Möglichkeit sollte dort kein Zug stehen bleiben.
Gruß
Helmut
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Offline Stefan Lersch

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #5 am: 02. Februar 2015, 09:37:02 »
Hallo Helmut,

warum nicht? Das mache ich so seit Jahren, allerdings mit dem KSM von Stärz, aber die sind wohl ähnlich. Solange nicht beide Sensorenbereiche gleichzeitig belegt sind, sehe ich da kein Problem. Das meint auch Herr Stärz selbst.
Viele Grüße,
Stefan
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Offline Helmut Kreis

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Re: Einrichtung einer Kehrschleife
« Antwort #6 am: 02. Februar 2015, 10:00:57 »
Hallo Stefan,

ich behaupte nicht, dass man das nicht machen kann. Aber je nach Konstruktion der Kehrschleife könnte es Probleme geben, wenn eine Achse auf dem letzten Schienenstoß zum Stehen kommt.
Ich selbst habe in meiner Kehrschleife nicht darauf geachtet und ab und an höre ich dort ein "elektr. Gesumme".
Für Dirk's Konfiguration, da die Länge kein Problem ist, könnte er ja auch hinter bzw. vor den Sensorgleisen die Stoppstelle einrichten.
Gruß
Helmut
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