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Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Thema: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten (Gelesen 4217 mal)
slopp
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Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
«
am:
08. Februar 2018, 10:47:03 »
Hallo Moba-Freunde,
ich möchte mich nun an ein für mich anspruchsvolles Thema wagen: automatische Zugtrennung und -Kopplung.
Den Ablauf in WDP habe ich soweit verstanden, die entsprechenden Fahrstrassen sind eingerichtet.
Da eine Reihe meiner Loks Automatikkupplungen haben, möchte ich, dass diese Vorgänge halbautomatisch funktionieren, d.h. den Kupplungs- und Entkupplungsvorgang lasse ich mit einer Abfrage unterbrechen, die ich dann nach Kontrolle quittieren muss.
Die automatische Zugtrennung funktioniert soweit gut. Die Züge werden soweit richtig angezeigt und die Loks fahren sauber weg.
Bei dem automatischen Ankoppeln habe ich ein Problem. Softwareseitig alles o.k. Bei der Physik hapert es aber. Wie bekomme ich die Loks mechanisch sauber an den Zug gefahren oder sogar angekoppelt
Bei der Kopplungs-FS sind die RMK besetzt und können somit nicht überwacht werden.
Wenn ich das richtig verstehe, geht es also nur über die Zeit und Geschwindigkeit, oder liege ich falsch?
Meine Loks bleiben entweder beim Einfahren in das Gleis stehen oder fahren über den zu haltenden Punkt hinaus.
Wie fahrt Ihr denn die Loks "kupplungsgenau" an die Waggons?
Liebe Grüße
Steffen
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Matthias Schäfer
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
«
Antwort #1 am:
08. Februar 2018, 11:00:13 »
Hallo Steffen,
ich habe das mit Profilen gelöst.
Ich habe vielleicht noch die "Anfängerversion" gewählt, weil es sich immer nur um den gleichen Güterzug handelt und um zwei Loks, die sich in einer Automatik abwechseln. Durch die immer gleiche Länge des Zuges ist die Halteposition auf dem Gleis immer reproduzierbar (+/- 1-2 cm) und beim Ankuppeln wird der Zug nur um max. 1-2 cm weitergeschoben.
Eine Lok kuppelt ab und fährt vorwärts in ein Abstellgleis 1.
Eine andere Lok kommt vom Abstellgleis 2, kuppelt am anderen Ende an und zieht den Zug dann vorwärts einmal über die Anlage und kommt ziehend zurück.
In dieser Zeit ist die erste Lok vom Abstellgleis 1 auf das Abstellgleis 2 gefahren.
Nun kuppelt die neu angekommene, ziehende Lok wieder ab -> Abstellgleis 1
die andere Lok kommt vom Abstellgleis 2 und kuppelt wieder am anderen Ende an, dreht eine Runde.....
D.h., mal fährt die Lok Tender voraus ziehend über die Anlage, beim nächsten Mal "richtig" rum.
Und nach dem Ab- und Ankuppelbefehl habe ich im Profil die Meldung eingebaut, ob auch alles ab/angekuppelt ist. Ich habe bei den Loks (BR 86 und V 60) die alten Telexkupplungen, die arbeiten eigentlich sehr zuverlässig, auch, wenn sie optisch keine Augenweide sind. Aber ein gecrashter Zug ist auch keine Augenweide.
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Letzte Änderung: 08. Februar 2018, 11:07:50 von Matthias Schäfer
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slopp
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
«
Antwort #2 am:
08. Februar 2018, 12:59:20 »
Hallo Matthias,
so würde ich das mit einem Kopfbahnhof machen:
- Zug fährt ein
- Lok2 kommt vom Abstellgleis und fährt an den Zug
- Lok2 koppelt an
- Lok1 koppelt ab
- Zug fährt raus
- Lok1 fährt aufs Abstellgleis
Soweit, so gut. Die Zuglänge und der Standort ist weitestgehend identisch, da die Loks annähernd die gleiche Länge haben.
Mein Problem:
Wie bekomme ich jetzt die Lok2 an die Kupplung des Zuges ohne das die Waggons zur Ziehharmonika werden?
Wie bereits gesagt, entweder die Lok bleibt beim Befahren des entsprechenden RMK stehen oder fährt einfach weiter. Beides ist sehr unschön. Alle meine Versuche sind bisher gescheitert.
LG
Steffen
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Bernd Senger
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #3 am:
08. Februar 2018, 13:57:48 »
Hallo Steffen,
mal grob skizziert:
Also Profil muss sein, ist klar. Lok2 fährt dann auf das besetzte iZNF (Kontakt). Du prüfst im Profil den vorhergehenden Kontakt auf "Frei" und fährst dann auf dem besetzten Zielkontakt noch eine Länge X. Achtung dieser Kontakt muß in der Zeile vorher ein Besetzt-Ereignis haben. Die Position des Zuges kennst Du ja aus der Anhalteposition und der Länge des Zuges.
Die Kupplungsfahrstrasse muß auf Stop am Kontakt stehen.
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Matthias Schäfer
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #4 am:
08. Februar 2018, 14:23:47 »
Hallo Steffen,
da war Bernd wieder mal schneller.
Wir haben ja den gleichen Ablauf, nur, daß Du erst die neue Lok ankuppelst und dann erst die alte Lok abkuppelst.
Ich kupple erst ab, (keine Ahnung, ob das im richtigen Leben auch so gemacht wird) weil ich bei der ZTFS die Lok wieder etwas zurückfahren lasse, der Zugverband ist also etwas gestaucht, dann steht die Kupplung nicht mehr unter Zug und das Abkuppeln klappt gut.
Und wie weit die ankuppelnde Lok bei der ZKFS fahren muß, bis sie am hinteren Zugende dran ist, mußt Du probieren, und das wird auch im Profil festgelegt.
Ob das Ankuppeln dann geklappt hat, teste ich erst in der nächsten FS bei der Ausfahrt des Zuges wieder mit einem Profil:
FS wird geschaltet,
Lok fährt 3 cm vor und stoppt,
Abfrage "Ist angekuppelt"
Bestätigen
Und ab die Post.
Ich hatte diese Abfrage zunächst an das Ende der ZKFS angehängt, d.h. es kam nochmal innerhalb des Profils ein Wendebefehl rein. Da hatte ich aus welchem Grund auch immer fehlerhafte Darstellungen des Zuges im Bild des iZNF gegeben.
Diese Probleme habe ich nun nicht mehr.
Berichte mal über Erfolg/Mißerfolg.
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slopp
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #5 am:
08. Februar 2018, 15:29:19 »
Matthias, Bernd,
vielen Dank. Das hilft mir erst mal weiter. Ich werde die ZK-und ZT-Fahrstrassen erst mal unter einem neuen Profil abarbeiten lassen.
Bin schon gespannt und ich kann wieder schlafen.
Berichte dann.
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #6 am:
08. Februar 2018, 18:39:37 »
Zitat von: Matthias Schäfer am 08. Februar 2018, 14:23:47
...(keine Ahnung, ob das im richtigen Leben auch so gemacht wird)...
Hallo Matthias,
ffrüher als noch im Hauptbahnhof regelmäßig ein Lokwechsel stattfand, wurde erst abgekuppelt, dann kam erst die andere Lok. Und zu Dampflokzeiten leistete die abgekuppelte Lok bei der Ausfahrt dann Nachschub; das war immer toll anzusehen!!!
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Matthias Schäfer
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #7 am:
08. Februar 2018, 19:12:18 »
Hallo Peter,
ganz neue Herausforderungen für WDP.
Ich bin sicher, da gibt es nun Tüftler in der WDP-Gemeinde, die dran arbeiten, ....und wenn die saarländischen Kollegen wieder eine Nachtschicht einlegen
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #8 am:
09. Februar 2018, 05:52:31 »
Hallo,
wer hat mich gerufen? Habe nichts gefunden, was mich auf den Plan gerufen hätte.
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Gruß
Helmut
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #9 am:
09. Februar 2018, 08:35:40 »
Hallo Steffen, liebe Moba-Kollegen,
ich habe vor einiger Zeit vor der gleichen Fragestellungen gestanden wie du hier.
Wie bekomme ich es hin, dass eine Lok relative genau an einen Zug ankoppelt ohne diesen noch weit zu schieben.
Das ganze unter der Randbedingung, dass die Züge in einem Abstellgleis unterschiedlich lang sein können und Windigipet die Länge automatisch berücksichtigt.
D.h. ein „beliebig“ langer Zug wird von einer Lok rückwärts in ein Abstellgleis geschoben, die Lok koppelt ab, fährt weg und eine andere Lok kommt und koppelt sanft an.
Ich dachte dies über die Bedingungen in Windigipet lösen zu können, bin aber gescheitert, weil es keine Möglichkeit gibt in Profilen, Stellwerkswä
r
tern oder den Bedingungen der ZFA-Automatik zu sagen, „ wenn Zug auf RMKxy die Länge X hat, dann soll die zu kuppelnde Lok z.B. vom letzten freien Rückmeldekontakt vor dem abgestellten Zug noch Ycm weiterfahren.
Beispiel: Wenn der anzukoppelnde Zug auf dem ZNF 30cm ist, dann fahre noch 10cm, wenn der Zug 20cm lang ist, dann fahre noch 20cm, usw..
Vielleicht habe ich hier etwas übersehen und es geht doch irgendwie softwareseitig, aber ich bin dann zu einer hardwaregestützten Lösung gekommen.
Grundprinzip:
Das Abstellgleis wird mit einigen Rückmeldekontakten ausgestattet, je mehr, desto genauer. Bei mir sind es alle 10cm einer.
Über die belegten Rückmelder habe ich die Information, wie lang der abgestellte Zug ist.
Pro Rückmeldekontakt ist jetzt eine eigene Koppelfahrstrasse erstellt (immer zu dem gleichen ZNF auf dem der Zug eingetragen ist).
Die Fahrstraßen unterscheiden sich dadurch, dass in den Stellbedingungen der jeweils letzte noch belegte Rückmeldekontakt als besetzt eingetragen werden muss.
Damit bekomme ich eine Anzahl von Koppelfahrstraßen, die je über diesen ersten RM-Kontakt, gesehen von der ankoppelnden Lok aus, verriegelt sind oder nicht, je nach Zuglänge.
Aus diesen verschiedenen Fahrstraßen erstelle ich dann eine Zugfahrt, alle FSen in eine Zeile.
Über die Start->Ziel-Auswahl rufe ich dann diese Zugfahrt auf und Windigipet pickt sich diejenige Fahrstraße heraus, für die je nach Zuglänge auf dem Abstellgleis alle Bedingungen erfüllt sind.
Die richtige Fahrstraße ist ja diejenige, wo der letzte Kontakt in Richtung der ankommenden Lok belegt ist.
Für jede der einzelnen Fahrstraßen muss es natürlich ein Profil geben, wobei der Unterschied der Profile nur darin liegt, dass die Lok früher oder später anhält.
Diese Zugfahrt kann dann z.B. auch in der ZFA-Automatik eingesetzt werden.
Damit erreiche ich im Automatikbetrieb, dass zufällig ein beliebig langer Zug abgestellt werden kann und eine zufällig bereitstehende adäquate Lokomotive diesen sanft wieder ankoppeln kann.
Diese Lösung funktioniert, erscheint mir allerdings zu aufwendig.
Da Windigipet ja alle Informationen hat, wäre es schöner, wenn man eine Lösung über Bedingungen in den Profilen, Stellwerkswä
r
ter, ZFA realisieren könnte, und nicht unnötig Hardware in Form von Rückmeldern notwendig wäre.
Vielleicht habe ich die Lösung ja auch einfach nicht gefunden. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand hier eine andere Idee hat und diese beschreiben könnte.
Wenn nicht, vielleicht ist es eine Anregung für eine zukünftige Version, variable Bedingungen in der ZFA zu ermöglichen?
Ich hoffe meine Erläuterungen sind verständlich, wenn nicht, gerne nachfragen.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Uwe
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Jan Flex
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #10 am:
09. Februar 2018, 11:28:17 »
Hallo in die Runde,
wer noch nicht allzu viele Lokomotiven mit digitalen Kupplungen ausgestattet hat, für den lohnt sich ein Blick auf die T4T Kupplungen.
Ich habe mich mit dem obigen Problem auch sehr lange rumgeärgert. Bis mir jemand den Tipp mit diesen Kupplunge gegeben hat. Die Kupplungen sind stromführend. Den Decoder der Lok kann ich so einstellen das diese stehenbleibt sobald der Kontakt hergestellt ist.
In der Praxis sieht das bei Kuppelfahrstraßen dann so aus:
- der Zug oder einzelne Wagen stehen im ZNF oder IZNF.
- die Lok lasse ich per WinDigiPet bis an das Ende fahren.
- irgendwo trifft sie auf den Zug, fährt noch ein paar Millimeter und stoppt.
- im Lokcontrol ist aber noch eine Fahrstufe eingestellt, für WinDigiPet fährt die Lok ja noch.
- wenn dann die Software "denkt" nun ist die Lok am Ziel, dann wird sie gestoppt.
- Bei der nächsten Änderung der Fahrstufe reagiert die Lok wieder ganz normal.
Damit waren dann alle Probleme vom Tisch (dafür gibt es andere), aber das Ankoppeln am Zug erfolgt damit unabhängig vom Standort des Wagens auf dem Gleis.
Gruß Jan
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slopp
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
«
Antwort #11 am:
02. März 2018, 22:20:02 »
Hallo Tüftler,
ich habe mich jetzt eine Zeit lang mit dem automatischen Ab- und Ankoppeln beschäftigt. Das klappt inzwischen schon ganz gut.
Ich möchte aber mein altes Thema noch einmal aufleben lassen:
- Zugeinfahrt in den Kopfbahnhof mit Lok voran
- Rangierlok fährt von hinten an den Zug
- Rangierlok koppelt an
- Lok (vorn) koppelt ab
- Rangierlok zieht den Zug aus den Bahnhof.
Mein Problem liegt im Abkuppeln der Lok (vorn).
Die Lok nach dem Einfahren gleich abzukoppeln macht wenig Sinn, da die Rangierlok beim Ankoppeln den Zug wieder an die Lok schieben würde.
Also muss die Lok (vorn) erst nach dem Ankoppeln der Rangierlok abkoppeln (ein Wort-Wirrwarr
)
Das Abkoppeln der Lok erfolgt mit einem Kupplungswalzer.
Eine Fahrstrasse für die Lok vorn abzuarbeiten geht nicht, da sie fast am Prellbock steht.
Ich habe ein Lokmakro geschrieben, welches im Test prima funktioniert.
Nun weiss ich aber nicht, wie ich dieses Makro im Ablauf automatisch auslösen kann.
Das Profil der Rangierlok erlaubt nur Makros mit ID0, das geschriebene Makro ist aber ein Lok-spezifisches.
Also kann ich mit dem Profil der Rangierlok kein Makro einer Fremdlok auslösen.
Die Idee mit dem Stellwerkswärter klappt auch nicht, hier kann ich nur Kran-Makros auslösen.
Mir fehlt hier nun eine Idee.
Habt Ihr noch einen Lichtblick?
Liebe Grüße
Steffen
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ErwinH
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
«
Antwort #12 am:
03. März 2018, 11:16:40 »
Servus Steffen,
evtl. kannst du in dein Rangierlok-Makro einen virtuellen MA einbinden, der einen virtuellen RM belegt meldet. Mit diesem vRM kannst du dann das Lok-Makro für die am Prellbock stehenden Lok auslösen. Hab ich noch nicht probiert, wäre aber zu realisieren.
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Viele Grüße,
Erwin.
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #13 am:
03. März 2018, 22:22:04 »
Hallo Erwin,
Idee hört sich nicht schlecht an. Ich versuche mal mein Glück.
Liebe Grüsse
Steffen
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Re: Zug-Koppel-und Trennungsfahrten
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Antwort #14 am:
04. März 2018, 22:29:07 »
Hallo Erwin,
jetzt stehe ich wieder an der gleichen Stelle.
Also, den vMA löse ich jetzt durch die Rangierlok aus, das funktioniert und ich lasse ihn per Symbol anzeigen.
Jetzt zwei Fragen:
1. Virtueller Rückmeldekontakt - nehme ich einfach einen RM aus dem Pool, sagen wir aus einem hinteren Bereich und deklariere ihn für mich als vRM? Muss ich diesen dann im Setup einem realen Modul zuordnen, auch wenn er in einem nicht genutzten Bereich liegt oder greife ich mir einfach eine Adresse? Bekomme ich die Funktion des vRM vielleicht irgendwie angezeigt (Symbol)?
2. Wenn ich den vRM durch den vMA auslösen lasse, wie verknüpfe ich den dann mit dem auszuführenden Lok-Makro? Per Stellwerkswärter geht ja nicht, da funktionieren nur Kran-Makros.
Liebe Grüße
Steffen
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